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Es gibt zwei Möglichkeiten, Karriere zu machen. Entweder leistet man wirklich etwas oder man behauptet, etwas zu leisten. Ich rate zur ersten Methode, denn hier ist die Konkurrenz bei weitem nicht so groß.

(
Danny Kaye)

 


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MLM-Fachartikel

Die Erfolgsformel der Champions

von Brian Klemmer

Fünf Vögel sitzen auf einem großen Ast in einem Baum. Drei beschließen, davon zu fliegen. Wie viele Vögel sitzen dann noch auf dem Ast?

Ich sage, es sind nach wie vor fünf, denn der Entschluss, davon zu fliegen unterscheidet sich ganz erheblich vom tatsächlichen Davonfliegen! Wie viele Leute haben Sie in Ihrer Downline, die zu der Entscheidung gekommen sind, in diesem Geschäft aktiv zu werden, bisher aber noch niemanden gesponsert haben?

Menschen machen schlicht und einfach nicht das, was man ihnen sagt. Denn würden sie es tun, dann wäre die Duplikation im Network Marketing nicht das Problem, das sie ist. Sie würden sonst einen Top Verdiener einfach zu der Aussage bewegen: So haben Sie Ihr Geschäft zu führen, und jeder würde hinauslaufen und erfolgreich sein. Hier zeigt sich de facto der einschränkende Aspekt in Hinblick auf die Trainingsprogramme vieler Unternehmen.

Dinge, von denen sie wissen, dass sie gut für sie sind, machen die Menschen nicht. Leute wissen, dass sie eine Linie in ihr Leben bringen, zum Telefon greifen und mit Menschen reden müssen. Menschen agieren nur und produzieren somit Resultate in Übereinstimmung mit ihren grundsätzlichen Überzeugungsrastern in Bezug auf das Leben. Zu diesen Überzeugungsrastern gehört, wie sie sich selber einschätzen, wie ihrer Meinung nach das Leben abläuft, was sie als Verantwortungsbereiche sehen sowie auch all ihre Vermutungen im Zusammenhang mit Engagement, Kommunikation, Loyalität etc.

Bis sich die Standpunkte eines Menschen nicht fundamental verändert haben, bewegt sich Ihre Zusammenarbeit mit ihnen im Bereich der Motivation. Motivation ist gut, um kurzfristig etwas zu bewegen, sie erschöpft sich jedoch immer früher oder später – meist früher. Aus diesem Grund werden Sie in puncto langfristiger Veränderung über den Weg von innen nach außen vorgehen wollen, da Sie hiermit Ihre Betrachtung der Dinge wirklich ändern.

Sehen heißt glauben

Stellen Sie sich einmal vor, Sie seien mit einer dunkelgrünen Sonnenbrille zur Welt gekommen – die Sie seitdem Ihr ganzes Leben lang getragen haben.

Und jetzt stellen Sie sich vor, Sie würden auf ein weißes Blatt Papier schauen. Welche Farbe würde es Ihrer Meinung nach haben? Grün natürlich.

Jetzt schaut Ihre Upline auf das Papier und erzählt Ihnen, dass es weiß ist. Wie würden Sie darauf reagieren?

Sie würden den Betreffenden erklären, dass sie Unrecht haben. Dass sie keine Ahnung haben, wovon sie sprechen. Dass sie sich wohl besser ihre Augen kontrollieren lassen, oder etwas noch Schwerwiegenderes!

Wäre es von Belang, wie begeistert die Betreffenden Ihnen erzählt hätten, es sei weiß? Nein. Es gibt de facto buchstäblich weder die Hoffnung noch die Möglichkeit für Sie, es als weiß zu sehen, solange Sie die grüne Sonnenbrille tragen. Selbst wenn Sie wollten, könnten Sie es nicht als weiß sehen – so lange Sie diese Brille tragen.

Wenn Sie nun entdecken, dass Sie eine derartige Brille auf haben, dann könnten Sie sie abnehmen. Und in buchstäblich nur dem Bruchteil einer Sekunde könnten Sie sehen, was Sie zuvor nicht sehen konnten - die Farbe weiß!

Das ist genau die Situation, die Sie als erfolgreiche Network Marketingleute oft mit Ihrer Downline erleben. Sie wissen, was es erfordert, um Erfolg zu haben. Sie können die Ergebnisse vorweisen, um es zu beweisen. Sie erzählen Ihrer Downline, dass sie dasselbe Geld oder mehr als Sie verdienen können. Sie aber schauen Sie durch ihre Sonnenbrillen an und erklären: Ich würd’ ja gerne, wirklich, aber ich kann nicht so aus mir heraus gehen wie Sie ... ich habe nicht die Kontakte wie Sie ... ich habe nicht die Zeit wie Sie, denn ich mache schon zwei Jobs.

Sie wollen ein Geschäft aufbauen, sie wollen mehr verdienen, aber sie können buchstäblich nicht SEHEN, wie sie es schaffen können. Sie versuchen es. Einige von ihnen sehr intensiv. Und trotzdem schaffen sie es nicht. Bevor sie diese Sonnenbrillen nicht los werden, wird es ihnen auch nie und nimmer gelingen!

Sind Sie bestrebt, noch in diesem Jahr einen beachtlichen Entwicklungssprung in Ihrem Geschäft zu machen, dann hören Sie auf, sich nach einer Fähigkeit oder Technik umzuschauen und schauen Sie sich stattdessen an, welche Art von Sonnenbrille Sie tragen. Schauen Sie und sehen Sie, was Sie davor abschirmt, die Lösungen wahrzunehmen, nach denen Sie so verzweifelt trachten.

Große Veränderungen in kurzer Zeit – oder was allgemein als Durchbruch bezeichnet wird – entstehen nicht als Ergebnis von irgendwelchen erlernten Fähigkeiten, sondern aus einer neuen Art, die Dinge zu betrachten. Das ist genau der Punkt, bei dem wir Menschen in unseren Wochenend Seminaren für Network Marketingleute zum Thema Personal Mastery weiterhelfen. Sie können Menschen eine neue Betrachtungsweise nicht lehren – die Betref-fenden müssen die Erfahrung gemacht haben, sich die Sonnenbrille selbst abzunehmen. Darum lehren unsere Kurse nicht das Wie. Sie unterstützen die Menschen bei der Entdeckung.

Folgen Sie dem Plan (aber stellen Sie sicher, dass es der richtige ist!)

Stellen Sie sich vor, Sie leben in Kansas City und laden mich ein, Sie zu besuchen. Sie schicken mir einen Stadtplan mit einigen Richtungs-Angaben ab Flughafen. Dem Drucker ist jedoch ein Fehler unterlaufen. Obgleich der Plan Kansas City angibt, ist es in Wirklichkeit eine Karte von San Antonio.

Was würde passieren, wenn ich in meinem Mietwagen nun anhand besagter Karte versuchen würde, Ihren Direktiven zu folgen? Es würde mich sehr frustrieren – richtig? (Und trifft das nicht auf die meisten Network Marketing-Leute zu?). Also hole ich mein Handy raus, rufe Sie an, um mir die richtigen Direktiven geben zu lassen.

Nun nehmen wir einmal an, eine der Vorstellungen, die Sie sich davon machen, wie das Leben läuft, heißt, man muss HÄRTER ARBEITEN, um vorwärts zu kommen. Ist das der Fall, dann würden Sie mir erklären: Brian, ich weiß, wo das Problem liegt – Sie bemühen sich nicht intensiv genug. (Haben Sie diese Aussage jemals von Ihrer Upline zu hören bekommen?)

Okay, ich bin lernbereit (was so viele Network Marketing-Leute nicht sind, weil sie nach einem Plan vorgehen, der ihnen kundtut, nach eigenem Gutdünken zu handeln), also sage ich: OK, und fahre schneller. Was passiert als nächstes?

Ich werde richtig ärgerlich – wie all die Network Marketing-Leute, die ein Jahr lang hart gearbeitet haben, was sich nur wenig bis gar nicht bezahlt gemacht hat – denn ich habe einen Strafzettel für zu schnelles Fahren kassiert! Ich hole also wieder mein Handy vor und rufe Sie an.

Gehen wir jetzt einmal davon aus, Sie haben einen Plan zum Thema Wie das Leben läuft, und der besagt, dass EINSTELLUNG der Schlüssel ist. Ihnen ist bekannt, dass das absolute Ausmaß der Größe durch die persönliche Einstellung bestimmt wird. Also erklären Sie mir: Brian, mir ist das Problem klar – Sie haben die falsche Einstellung. Darauf ich: Sie haben verdammt Recht! Ich habe mir gerade einen Strafzettel eingehandelt! Sie raten mir, ein Buch über positives Denken zu lesen.

Okay, ich bin lernbereit, also lese ich das Buch tatsächlich und setze meinen Weg dann fort. Was geschieht? Ich finde immer noch nicht zu Ihnen nach Hause, aber jetzt schert mich das nicht. Hey, ich habe eine positive Einstellung!

Wo lag die ganze Zeit das Problem? Ich habe die falsche Karte – bin jedoch davon überzeugt, die richtige zu haben, weil Kansas City drauf steht.

Nehmen wir einmal an, Sie haben eine falsche Karte/eine falsche Vorstellung dessen, wer Sie sind.

Nehmen wir einmal an, Ihre Karte/Ihre Vorstellung in Bezug auf Engagement oder die Bedeutung von Verantwortung funktioniert nicht?

Nehmen wir einmal an, Ihre Karte/Ihre Vorstellung in Hinblick auf das, was Ihr Leben bedeutet oder was erforderlich ist, damit Beziehungen funktionieren, ist nicht richtig?

Dann können Sie sich ein Bein ausreissen und kommen trotzdem nicht zu dem gewünschten Ergebnis.

Sie sagen: Oh, meine Karten/Vorstellungen sind aber ganz exakt.

Kommen Sie nicht zu den gewünschten Ergebnissen, dann sind sie es nicht.

Daran erkennen Sie, dass Sie die richtige Karte/ Vorstellung haben. Der Punkt ist nicht der, ob Sie falsch liegen. Es ist die Karte – nicht Sie.

Lassen Sie mich Ihnen ein einfaches Beispiel geben:

Gehen wir einmal davon aus, Sie hatten gute Eltern. Sie haben gute Erfahrungen mit den Eltern gemacht, also sagt Ihr Verstand: Ich habe nun eine Karte/eine Vorstellung in Hinblick auf gute Eltern. Hervorragend!

Jetzt versuchen Sie also, ein guter Vater/eine gute Mutter zu sein, was jedoch aus irgendwelchen Gründen nicht so recht gelingt. Sie haben gute Vorbilder/eine gute Karte – Ihre guten Eltern. Das ganze Problem liegt darin, dass inzwischen dreißig Jahre vergangen sind und Sie nicht mehr in Kansas leben! Das Umfeld hat sich komplett verändert. Jetzt gibt es statt einem zwei Verdiener; 15-Jährige entscheiden, welche Droge akzeptabel statt welches Mädel zu küssen ist; das College kostet mehr als seinerzeit ein Haus, und viele, viele Dinge mehr.

Hier haben Sie ein weiteres Beispiel: Sie haben einige gute Karten/Vorstellungen, um sich in der konventionellen Geschäftswelt zurechtzufinden, und trotzdem tun Sie sich im Network Marketing schwer.

Aufgepaßt! Es liegt nicht an Ihnen – es liegt an den Karten.

Mein Ziel ist nicht der Versuch, Ihnen neue Karten zur Verfügung zu stellen, die besser funktionieren, sondern vielmehr, Sie dazu zu bewegen, die Karten, die Sie jetzt haben, genau unter die Lupe zu nehmen. Das ist der Moment, in dem etwas Magisches passiert. Im wahrsten Sinne des Wortes den Schleier (oder die Sonnenbrille) zu durchdringen, kommt einer Enthüllung gleich. Ihnen offenbart sich etwas, was Sie vorher nicht sehen konnten.

Viele Spitzen-Verdiener bringen uns in ihre Organisationen, weil sie langsam ausbrennen, obgleich sie ganz oben stehen. Einer der Gründe ist darin zu sehen, dass sie ihre Leute nicht dazu bewegen können, die Verantwortung für ihre Geschäftstätigkeiten zu übernehmen. Folglich müssen sie kontinuierlich motivieren (was oft manipulieren, drohen, um den Bart gehen etc. bedeutet), damit ihre Leute weiterhin geschäftlich aktiv sind.

Unabhängig davon, was die Upline sagt – und weil die Leute der Downline mit Sonnenbrillen ausgerüstet sind, die ihnen weismachen, dass Verantwortung zu übernehmen schwer, eine Pflicht, eine Verpflichtung, eine Bürde ist – lautet ihre Antwort: Ich kann keine weitere Verantwortung übernehmen. Ich arbeite bereits jetzt so hart wie ich kann! Gewinnt ihre Downline jedoch eine neue Einstellung im Hinblick auf das, was Verantwortung bedeutet, dann übernimmt sie plötzlich ganz eifrig die Verantwortung für ihr Geschäft – aber erst, nachdem sie die Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachtet.

Die Erfolgsformel der Champions

Was wäre, wenn ich Ihnen erzählen würde, es gibt da eine Formel, die – wenn angewandt – garantiert zu Ergebnissen führen würde? Sie wären wahrscheinlich entweder hellauf begeistert oder aber leicht belustigt skeptisch.

Nun, es gibt eine solche Formel. Ich habe olympische Athleten interviewt, die Weltrekorde halten, das Top-Management von großen Firmen, Bestseller Autoren sowie berühmte Wissenschaftler. Sie alle haben diese Formel mit Erfolg umgesetzt. Es ist eine simple Formel, wenn auch manche Schwierigkeiten haben, sie zu verstehen. Ich persönlich habe diese Formel genutzt, um mir $4.000.000 zu beschaffen und wegzugeben, um ein Multi-Millionen-Dollar Geschäft vom Punkt Null aus auf die Beine zu stellen, meine Frau kennenzulernen und diese schöne Beziehung zu schaffen, die wir beide genießen. Ich habe nicht die Absicht, mich damit zu brüsten, denn ich bin niemand Besonderer; es geht schlicht und einfach darum, deutlich zu machen, dass besagte Formel für jedes beliebige Ziel angewandt werden kann, und dass absolut jeder damit zurecht kommt!

Haben Sie ein gutes Rezept, müssen Sie dann ein toller Koch sein, um leckere Schokoladenkekse zu backen? Nein, natürlich nicht! Sie gehen einfach nach dem Rezept vor. Und genau das Gleiche trifft auf besagte Formel zu.

Die Geheimformel aller Champions lautet wie folgt:

Vorsatz + Vorgehensweise = Ergebnis

Bevor Sie nun weiterlesen, bringen Sie erst einmal Ihre Definitionen für jeden dieser drei Begriffe zu Papier. Keinen Schnelldurchgang bitte. Legen Sie diesen Artikel aus der Hand und schreiben Sie.

Was immer Sie jetzt auch notiert haben, es handelt sich dabei um Ihre jeweilige Sonnenbrille in puncto der genannten Begriffe. Jetzt können Sie Ihren Standpunkt natürlich beibehalten, ich würde Sie jedoch gerne dazu motivieren, auch andere Perspektiven zuzulassen. Das ist unter persönlicher Weiterentwicklung zu verstehen.

In meinen Workshops bitte ich irgend jemanden, von einer Seite des Raums zur anderen und wieder zurück zu gehen, um folgenden Punkt zu veranschaulichen: Das Gehen ist die Vorgehensweise, der Mechanismus. Es ist die Art und Weise, das Procedere, das Sie umsetzen, um zur einen Seite und wieder zurück zu gehen.

Dann bitte ich mein Demonstrationsobjekt gerne, eine Minute zu pausieren, wenn sie eine Seite erreichen, wende mich dann an die Menge und frage: Welche Absicht hat der oder die Betreffende? Die Antwort vieler Leute darauf lautet, wieder zurückzugehen. Woher wissen Sie das? Weil Sie es ihnen gesagt haben, entgegnen sie mir.

Nein. Sie können die wahre Absicht eines Menschen nicht anhand der Aktivitäten ableiten, die irgendjemand dem/der Betreffenden vorgegeben hat! Sie können die wahren Beweggründe eines Menschen nicht einmal anhand seiner eigenen Aussagen ableiten. Ich treffe im meinen Seminaren immer wieder auf Menschen, die mir erzählen, sie hätten den Vorsatz, finanziell unabhängig zu sein oder eine glückliche Ehe zu führen ... so ist es aber nicht.

Wollen Sie es? Ja.

Ist es eine gute Idee? Ja.

Das ist jedoch nicht unter Vorsatz zu verstehen! Vorsatz steht für viele Dinge. Zum einen ist damit Ihr innerstes, stärkstes, intensivstes Engagement gemeint. Ist es Ihr Bestreben, ein angenehmes Leben zu führen, haben Sie vielleicht den Wunsch, finanziell unabhängig zu sein, was Ihnen wahrscheinlich nicht gelingt. Es zu finanzieller Unabhängigkeit zu bringen, lässt sich kaum mit Bequemlichkeit verbinden. Haben Sie den Vorsatz, das Richtige zu tun, wünschen Sie sich vielleicht eine großartige persönliche Beziehung, was sich wahrscheinlich für Sie jedoch nicht erfüllt.

Wie wäre es denn, wenn Ihr Vorsatz IMMER den von Ihnen erzielten Ergebnissen entsprechen würde? Das würde Ihnen gefallen! Das würde Sie begeistern!

Herr Ihrer Vorsätze sein

Ich behaupte, dass es im Leben im Endeffekt um folgendes geht: Ihr Vorsatz entspricht immer, und zwar in 100 Prozent der Fälle, dem Ergebnis, das Sie erzielen. Denken Sie einmal darüber nach. Das könnte zunächst einmal alarmierend sein (besonders dann, wenn Sie in Ihrem Network Geschäft noch nicht dort sind, wo Sie stehen wollen).

Stellen Sie sich einmal die Vorder- und Rückseite Ihrer Hände vor. Würde Sie nun jemand um die Vorderseite Ihrer Hand bitten, gäbe es dann – ganz gleich, wie viele Scheiben Sie auch von Ihrer Hand abschnitten - jemals eine Vorderseite ohne Rückseite? Nein. Die beiden Seiten sind voneinander untrennbar. Sie können sie auseinander halten, können jedoch nie eine ohne die andere haben. So verhält es sich auch mit Vorsatz und Vorgehensweise. Diese beiden Faktoren ergänzen sich zu einem harmonischen Miteinander. Die zwei Seiten der Medaille Ergebnis.

Ich spreche hier nicht über Vorsatz als simplen Ausdruck Ihrer Wünsche, der Dinge, die Sie gerne hätten oder einen unproduktiven Vorsatz, wie in der Redensart Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert. Ich spreche hier Ihr stärkstes Engagement an.

In meinen Workshops lasse ich die Leute den Raum mehrmals durchqueren, jedes Mal auf eine andere Art und Weise: sie rennen, springen, hüpfen auf einem Bein. Schließlich wissen sie nicht mehr weiter, stoppen und können sich keine weiteren Möglichkeiten vorstellen, um den Raum zu durchqueren. Dann fällt ihnen ganz plötzlich eine neue Variante ein, und sie bewegen sich auf die andere Seite des Raumes. Was hat sie dazu bewogen?

Ihr Vorsatz. Ihre innere Stimme sagte irgendetwas wie: Ich werde mich nicht vor all diesen Leuten zum Narren machen. Ich werde mir eine neue Vorgehensweise einfallen lassen, und zwar jetzt!

Ihr Vorsatz, den Raum zu durchqueren zeichnet sich sehr klar und intensiv ab. Ist der Vorsatz klar, dann findet sich auch immer eine Möglichkeit, ihn in die Tat umzusetzen. Sie müssen nicht wissen, wie Dinge zu erledigen sind, und doch sind die meisten Menschen in diese Richtung hin orientiert – und das ist auch genau der Punkt, an dem sie zum Stillstand kommen. Sie sind auf die Vorgehensweise hin orientiert.

Lesen Sie hier, was Sie wissen müssen: Sie können sich für irgendetwas engagieren, ohne auch nur im Geringsten zu wissen, wie es zu erreichen ist. Das Engagement oder der Vorsatz produzieren im Endeffekt eine Vorgehensweise. Oft scheint sich die Vorgehensweise wie aus heiterem Himmel aufzutun, ist jedoch das Ergebnis eines fundierten Prozesses.

Wie viele verschiedene Möglichkeiten gibt es, einen Raum zu durchqueren? Unendlich viele. Ich arbeite mit diesem Aspekt bei Kongressen und unzählige Menschen bewegen sich auf verschie-dene Art und Weise von einer Seite der Bühne zur anderen. Es gibt eine unendliche Anzahl von Vorgehensweisen für einen einzigen Vorsatz.

Das will nun nicht heißen, Sie müssen sich nicht über Ihre Vorgehensweise im klaren sein, gibt es jedoch unzählige Varianten, um etwas zu tun, irgendetwas – dann hören Sie auf, sich über diesen Punkt Gedanken zu machen. Worüber Sie sich ernsthaft Gedanken machen sollten, das ist Ihr Vorsatz, Ihr Auslöser. Heißt er, wirklich zu einem Ergebnis zu kommen, oder heißt er, geschätzt zu werden, sich wohl zu fühlen, das Richtige zu tun, nicht dumm dazustehen oder dergleichen?

Wenn Sie das nächste Mal jemanden sponsern, dann befragen Sie die Betreffenden ganz gezielt zu ihrem Vorsatz, ihrem Beweggrund.

Geht es ihnen schlicht und einfach darum, ein Stück Papier auszufüllen und Sie wieder loszuwerden? Laden Sie einen Interessenten ein, sich Ihr Angebot anzuhören, dann stellen Sie sich selbst die Frage nach Ihrem Beweggrund. Geht es Ihnen lediglich darum, sagen zu können, dass Sie jemanden als potentiellen Geschäftspartner gewonnen haben – schlußendlich – oder geht es Ihnen darum, dass sich die Betreffenden ein umfassendes Bild von Ihrem Angebot machen können?

Bevor Sie einen Berater Ihrer Downline anrufen, um ihn zu betreuen, fragen Sie sich: Was ist mein Beweggrund dafür?

Es gibt so viele Möglichkeiten, um besagte Formel anzuwenden. Dieser Artikel ist nicht dafür gedacht, das Konzept als hübsches Packet zu verpacken, sondern in Ihnen den Wunsch zu schüren, über das Thema Sonnenbrille, Karten/Vorstellungen und wie man von einer Seite des Raumes zur anderen und wieder zurück gelangt und auf wie viele verschiedene Arten einmal gründlich nachzudenken ... Machen Sie sich wirklich einmal Gedanken in puncto Vorsatz, Vorgehensweise und der Ergebnisse, zu denen Sie gekommen sind.

Schauen Sie sich nach Möglichkeiten um, dass für Sie auslösende Moment höher anzusiedeln, und ist dieser Punkt auch Thema für einen weiteren Artikel, bin ich doch sicher, dass Ihnen dazu von sich aus eine Menge einfällt.

(Quelle: Reprint mit Erlaubnis von MLM-Training.com)

Über den Autor: BRIAN KLEMMER fungiert seit mehr als 20 Jahren als gefragter Sprecher für Tausende von Menschen in Europa, Japan, den Philippinen, Kanada und ganz USA. Er ist Initiator der „Personal Mastery Seminars“, hat den West Point Abschluss, ist fachliches Mitglied der National Speakers Association und Präsident von Klemmer & Associates, einem internationalen Unternehmen zur Entwicklung von Führungskräften. Klemmer & Associates arbeitet mit Trainern, die die Ausgangsbasis in Bezug auf die Ergebnisse meßbar steigern, und zwar sowohl in vielen Network Marketing Unternehmen als auch in verschiedenen anderen Firmen wie kleineren Krankenhäusern, Produktionsbetrieben und Kreditgesellschaften bis hin zu Fortune 500 Firmen wie Walt Disney Attractions und Hewlett Packard.



Letzte Aktualisierung
12.11.2011

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